Talent Management & New Work: Veränderung von Berufen und notwendigen Kompetenzen

Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Geschätzt 50% der heutigen Jobs werden laut Job-Report 2018 des Weltwirtschaftsforum innerhalb der nächsten Jahren aufgrund von Automatisierung verschwinden. Und auch Jobs, die weiter existieren, werden sich gravierend verändern: 42% der jetzigen Kompetenzen sollen in den nächsten 2-5 Jahren obsolet werden. Ein Horror-Szenario für Organisationen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Oder eine Herausforderung, durch den Erwerb von neuen Kompetenzen oder Anpassung der bestehenden als Mensch beschäftigungsfähig und als Organisation wettbewerbsfähig zu bleiben? Welche sind jedoch die dafür notwendigen Kompetenzen? Reicht es aus, „digital fit“ zu werden, also den Umgang mit neuen Technologien zu fördern, oder sind ganz andere Kompetenzen gefragt, die Menschen z.B. zu organisatorischer Agilität befähigen? Und wo sind die Grenzen des Kompetenzerwerbs? Können alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die notwendigen Kompetenzen erwerben, um die Anforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu meistern?

In dieser Einheit betrachten wir die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigungssituation und die sich verändernden Anforderungen an Kompetenzen. Die Grundlage dafür bilden bestehende Kompetenzmodelle, deren Relevanz diskutiert wird wie auch die Möglichkeit, im Rahmen von Learning & Development die notwendigen Kompetenzen auszubilden.

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